Institut für Maschinenelemente (IMA)

Projekte im Forschungsbereich Antriebstechnik

Übersicht über die laufenden und kürzlich abgeschlossenen Projekte und das Projektarchiv

Laufende Projekte

Yvonne Gretzinger, IMA

Bei einsatzgehärteten Zahnrädern tritt ein Grübchenschaden i.d.R. nur an einem Zahn auf. Ziel dieser Arbeit ist die Erhöhung der Lebensdauer durch eine Betriebsstrategie zur lokalen Lastreduktion am geschwächten Zahn. Dies wird durch ein angepasstes periodisches Antriebsmoment erreicht, wobei das Minimum in den Bereich des geschwächten Zahnes verschoben wird.

 

Andreas Kroner, Daimler AG

Im Bereich der Refabrikation ist es das Ziel, die Wiederverwendungsquote zu maximieren um Ressourcen und Kapital einzusparen. Jedoch ohne abstriche hinsichtlich Qualität und Zuverlässigkeit der aufbereiteten Produkte. Hierbei muss sichergestellt werden, dass die ausgewählten Komponenten ein zweites Produktleben darstellen können. Erkenntnisse aus dem Refabrikationsprozess von tauschaufbereiteten PKW-Getrieben werden hierfür herangezogen.
 

Kürzlich abgeschlossene Projekte

Martin Diesch, MTU Friedrichshafen GmbH

Die Kenntnis der realen Belastung im Feld ist für die Entwicklung eines zuverlässigen Produktes von größter Wichtigkeit. Im Rahmen dieses Projektes sollen Lastkollektive ermittelt werden, welche die Belastung von Bauteilen von Großdieselmotoren beschreiben. Dafür sollen virtuelle Sensoren zur Beschreibung des Zusammenhanges zwischen physikalischen Messgrößen und schadensrelevanten Einflussfaktoren dienen.
 

Projektarchiv

Stefan Jetter, Daimler AG

Zur Auslegung von Zylinderkurbelgehäusen wird eine Methode entwickelt, die es erlaubt, bereits in frühen Phasen der Entwicklung Auskunft über die Zuverlässigkeit der Zylinderkurbelgehäuse zu geben. Basis der Berechnung sind Belastungskollektive aus dem Fahrbetrieb sowie experimentell ermittelte Werkstoffdaten. Durch Verknüpfung und Abgleich von Berechnung und Feld-Analyse soll eine durchgängige Strategie zur Zuverlässigkeitsanalyse entwickelt werden.
 

Benjamin Heumesser, IMA

Untersuchung des Klapper- und Rasselverhaltens von Doppelkupplungsgetrieben, Recherche vorhandener und Generierung neuer Vermeidungsmaßnahmen, Durchführen von Klapper- und Rasselgeräuschmessungen, bedarfsorientierte Beruhigung des Getriebes. Ziel ist die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs gegen Losteilgeräusche speziell für Doppelkupplungsgetriebe.
 

Zeljana Beslic, IMA

Die Zahnradlebensdauer einer Serienverzahnung soll auf den Ausfall Grübchen experimentell am Lastprüfstand untersucht werden. Es soll ein statistischer Lebensdauernachweis des Zahnrads hinsichtlich des Ermüdungsschadens und der Einfluss auf die Streuung des Degradationsmodells Grübchen, unter Einflussnahme der Last dargelegt werden. Eine Erprobungsmethodik im Hinblick auf Ressourcenplanung und ein Simulationsansatz sollen mit den Messdaten verifiziert werden.
 

Sabine Sanzenbacher, IMA

Getriebeverzahnungen regen durch verschiedene Mechanismen wie z. B. veränderliche Verzahnungssteifigkeit, Abweichungen der Zahnflankengeometrie von einer idealen Evolvente sowie durch Stoßvorgänge sämtliche Bauteile eines Getriebes zu Schwingungen an. Die entstehenden Geräusche sind unter anderem als Getriebeheulen und –pfeifen, oder als Getriebeklappern und –rasseln bekannt. Diese Geräusche gelangen über die direkte Luftschallabstrahlung vom Gehäuse zum menschlichen Ohr, oder werden als Körperschall an Anbauteile weitergeleitet, die diese Schwingungen dann ebenfalls als Luftschall abstrahlen.
 

Kontakt Teamleitung Antriebstechnik

Dieses Bild zeigt  Yvonne Gretzinger
M. Sc.

Yvonne Gretzinger

Stellv. Bereichsleitung
Zuverlässigkeits- und Antriebstechnik

 

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Pfaffenwaldring 9, 70569 Stuttgart

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