Institut für Maschinenelemente (IMA)

Prüfstände

Übersicht über die Prüfstände des Forschungsbereichs Schienenfahrzeugtechnik

Prüfstände für Forschung und Lehre (im Aufbau)

Demonstrator für Zugsicherungssysteme

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Mit Unterstützung der Bombardier Transportation, Mannheim, wird eine Anlage zur Darstellung der Funktionsweise von Zugsicherungssystemen gebaut. Den Studierenden wird damit künftig ermöglicht, die Überwachung der Fahrzeuggeschwindigkeit im Zusammenspiel von Fahrzeug- und Infrastrukturkomponenten durch Übungen an realen Bauteilen zu verstehen. Dafür wird die Fahrgeschwindigkeit durch einen sich drehenden Radsatz samt Radimpulsgeber nachgebildet, über den eine PZB-Anlage all diejenigen Daten erhält, die auch in der Realität übergeben werden. Die Bedienung der Anlage soll in Zukunft über ein originalgetreues Führerpult und mit Unterstützung eines Fahrsimulators erfolgen.

Drehgestellmodel 1:10

Um den Studenten das Drehgestell und dessen Komponente besser veranschaulichen zu können, wurde dieses Projekt gestartet. Ziel sind der Entwurf und die Fertigung von 1:10 Drehgestellmodellen im Rahmen des Praktikums oder der studentischen Arbeiten.

Das Drehgestell wird zunächst mithilfe einer CAD-Software erstellt und anschließend unter Verwendung der konventionellen Bearbeitungsverfahren und des 3D-Druckes hergestellt. Um ein geringes Gewicht zu erzielen, werden die Teile aus Aluminium und Kunststoff gefertigt.

Rollenprüfstand, Tribometerprüfstand (mit Knorr-Bremse)

Sowohl mit dem Rollenprüfstand als auch dem Tribometerprüftstand sollen tiefergehende Erkenntnisse zum Kraftschlussverhalten zwischen Rad und Schiene erforscht werden. Der Rollenprüfstand bildet dabei im Maßstab 1:10 ein auf einer Schiene rollendes Eisenbahnrad nach, das entweder angetrieben ist oder gebremst wird. Der Tribometerprüftstand bildet die Bohrreibung nach, die beispielsweise lokal bei Anlauf des Spurkranzes an die Schienenflanke entsteht. Zur Simulation von unterschiedlichen Witterungsbedinungen können in den Kontaktpunkt des Rollenprüfstandes (dünn)flüssige und in den des Tribometerprüftsndes feste oder dickflüssige Zwischenmedien eingebracht werden.

Zur Ermittlung des Kraftschlusswertes wird in beiden Fällen eine definierte Normalkraft aufgeprägt. Beim Rollenprüftstand erfolgt durch das Abrollen zweier Scheiben mit Schlupf das simulierte Aufprägen einer Traktions- oder Bremskraft (Längskraft), beim Tribometerprüfstand entsteht durch gleichzeitiges Drehen des Prüflings eine Torsionsspannung im Kontaktpunkt (Bohrreibung). Die wirkenden Kräfte werden jeweils über die Messtechnik erfasst und daraus die Kraftschlusswerte bestimmt.

Beide Prüfstände sind Eigentum der Firma Knorr-Bremse AG und wurden uns zur wissenschaftlichen Arbeit zur Verfügung gestellt.

Kontakt Bereich Schienenfahrzeugtechnik

Dieses Bild zeigt  Jens König
Dr.-Ing.

Jens König

Bereichsleitung Schienenfahrzeugtechnik (Professurvertreter)

 

Ansprechpartner Schienenfahrzeug­technik

Pfaffenwaldring 9, 70569 Stuttgart

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